Abfahrt aus Rogoznica

Am 16. Dezember, einem Samstag, loesen wir am Vormittag die Leinen vom Pier in Rogoznica und machen uns auf. Das Meer verhaelt sich heute trotz hoeherer Wellen friedlich, der Himmel ist bedeckt und es weht kaum Wind und wir kommen gut voran.

Zum zweiten Mal machen wir uns auf den Weg nach Vis. Dieses Mal wird es klappen. Die Ueberfahrt ist erfreulich unspektakulaer und die Zeit vergeht rasch. Kurz bevor wir in die Bucht kommen frischt der Wind noch einmal kraeftig auf und ich bin froh, an der Sicherungsleine zu haengen. Als ich unsere Fock einhole beutelt es Tiki noch ein paar Mal durch, am Bug merke ich es besonders stark und haenge kurz in der Luft.
Alles geht gut und ich suche mit dem Fernglas einen guten Platz zum Festmachen. Um diese Jahreszeit sind zwar ausser uns keine weiteren Segelboote hier, allerdings fehlen auch die Mooringleinen um Tiki nach aussen zu sichern.
DA, da vorne kann ich welche erkennen, also, nix wie hin. Gleich nach dem laecherlich winzigen Zollsteg koennen

wir dann festmachen und kurz darauf beginnen wir Vis zu erkunden. Es wird ein kurzer Landgang. Samstag nachmittag haben die Geschaefte nicht mehr offen und nachdem wir ausserhalb der Saison unterwegs sind, gestaltet es sich schwierig ein offenes Lokal zu finden. Kurz bevor wir uns mit dem Gedanken an eine kalte Mahlzeit gewoehnen, finden wir noch eine kleine Pizzeria, nicht sehr gemuetlich, auch nicht wirklich warm, aber die Pizza ist ausgezeichnet.

Vis

Vis

17. Dezember, Sonntag. Am Vormittag koennen wir im oertlichen Supermarkt ein paar Kleinigkeiten besorgen und spazieren von Vis durch Kut zur Tschechischen Villa. Am Rueckweg wollen wir uns noch die oesterreichische Festung Batarija ansehen, allerdings gilt auch hier – falsche Jahreszeit, leider koennen wir den Bau nur umrunden, aber nicht betreten.
Um nicht mit leeren Haenden zurueck zu gehen, pfluecken wir noch zwei Orangen und eine Zitrone im Graben, welcher rund um die Festung verlaeuft.

 

 

 

 

 

 

 

Visitor

Am spaeteren Abend sind merkwuerdige Geraeusche an Deck, klingt nach einer herumtapsenden Katze, doch unsere kuscheln mit uns. Wir sehen nach und entdecken einen blinden Passagier. Nach einer Notration Leckerlie wird unser Gast wieder an Land befoerdert, unsere beiden schauen schon etwas skeptisch, ich verhindere jedoch, dass sie unseren Besucher zu Gesicht bekommen. Randy schnuppert am naechsten Tag das ganze Deck aufmerksam ab.

 

 

18. Dezember – Montag

Vela Luka-Korcula

erneut heisst es Leinen los, Kurs auf Korcula. In Vis ist der Zoll nur saisonal taetig, in Korcula ganzjaehrig. Bevor wir die Adria ueberqueren, muessen wir ja noch zum ausklarieren, also naechstes Ziel Vela Luka. Laut unserem Hafenhandbuch ist es dort ganzjaehrig moeglich.
Die Fahrt ist wieder erfreulich unspektakulaer und wir koennen zwischendurch auch unser Genua setzen und den Wind ausnutzen. In Vela Luka angekommen haben wir Glueck und erwischen die letzte freie Mooring. Das Wasser hier ist, nunja, nicht so sauber – um es nett auszudruecken. Schwimmen wollten wir jedoch ohnehin nicht. Nur ausklarieren und tanken.

 

 

 

 

 

 

Was uns in Vela Luka noch passiert und wie es weitergeht erfaehrst Du im naechsten Beitrag 🙂

 

 

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One thought on “Von Rogoznica ueber Vis nach Korcula

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